In den letzten Jahren haben sich neue Arbeitsweisen und -konzepte entwickelt, um das Leben der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Nutzer von Online-Services zu vereinfachen, frei nach dem Motto – Zeit ist Geld. Auch Gig- und Cloud Work zählen zu diesen neuen Arbeitskonzepten, aber was genau ist Gig- und Cloud Work eigentlich? In diesem Artikel möchten wir näher auf die Begriffe eingehen, Ihnen einige Beispiele nennen und Ihnen das Thema dadurch etwas näher bringen.

Gig Work: Online vermittelt & offline getroffen

Gig Work steht für eine Art von Online-Plattform, die ortsgebundene, bezahlte Dienstleistungen vermittelt. Beispiele hierfür sind Lieferdienste, Gastgewerbe oder Personenbeförderung mit den bekannten Vorreitern Lieferando, Airbnb und Uber. Gig Work ist im Gegensatz zu Cloud Work viel persönlicher, da man sein Gegenüber, in diesem Fall Lieferant, Vermieter oder Fahrer tatsächlich trifft nachdem man den geschäftlichen Teil wie Bezahlung und Absprachen bereits über die Plattform abgewickelt hat. Diese ortsgebundenen Plattformen basieren auf dem gegenseitigen Bewerten der Nutzer, sodass Freundlichkeit, Professionalität und Pünktlichkeit stets gewahrt werden sollten. Da sich Gig Work auch in der physischen Welt abspielt, sind individuelle Risiken, wie Arbeits- oder Verkehrsunfälle, allgegenwärtig.

Gig- und Cloud Work

Cloud Work: Online vermittelt & online abgewickelt

Bei Cloud Work handelt es sich, ähnlich wie bei Gig Work, auch um Plattformen, die bezahlte Dienstleistungen vermitteln. Diese sind allerdings nicht ortsgebunden, sondern ortsunabhängig und werden ausschließlich über das Internet vermittelt und erledigt. Zu den Cloud Work Plattformen gehören unter anderem Freiberufler-Marktplätze, Kreativwettbewerbe oder andere Kleinstaufgaben, wie das Eintragen von Adressen in Webkataloge. Ein Beispiel für Freiberufler-Marktplätze stellt unser innovatives Cloud-basiertes Übersetzungsangebot Fairlingo dar, welches erst kürzlich relaunched wurde und die weltweit erste reine ISO zertifizierte Übersetzungsplattform darstellt. Die Übersetzer arbeiten also nicht direkt beim Unternehmen in Stadt A, sondern Sie arbeiten als sogenannte Freelancer beispielsweise von zuhause aus oder im Café in Stadt B.

Rechtliche Fragen?

Rechtliches

Aktuell gibt es noch einige Unstimmigkeiten darüber, wie Click- und Crowd Worker, die Arbeitnehmer solcher Plattformen, sozial- und arbeitsrechtlich behandelt werden sollten. Fest steht allerdings, da es sich um teils ortsunabhängige Dienstleistungen handelt und sich die Parteien dieses Plattform-Dreiecks prinzipiell in verschiedenen Ländern befinden können, dass eine Übersetzung der allgemeinen Geschäftsbedingungen und anderer juristischer Texte ratsam ist. So sind alle Parteien in der Lage, den Rechtsrahmen und das im jeweiligen Land geltende Gesetz zu verstehen.

Haben Sie noch Fragen zu diesem Thema oder benötigen Sie eine professionelle Übersetzung? Dann nehmen Sie gerne jederzeit Kontakt mit uns auf. Rufen Sie an oder senden Sie uns eine E-Mail und wir besprechen Ihr individuelles Übersetzungsprojekt mit Ihnen.

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